»Schutzgarten«


Es bleibt dabei: Letzten Freitag [02.09.22] – also dem Tag vor der »Sachsentranceparty«, wurde uns von zwei Cis-Männern aus dem Hinterhaus mitgeteilt, dass weiterhin der gesamte Garten als »Schutzraum« benötigt würde.

Zurückgewiesen war somit unser Vorschlag, für die Party – und erst einmal nur für diese – uns wieder unsere Garteneingangstür sowie einen schmalen, extra abzuzäunenden Bereich zwischen dieser und der danebenliegenden Gartentür zur Straße benutzen zu lassen.

Auch dieses, vom Hinterhaus gesehen, ferne Ende des Grundstücks sollte unverzichtbarer »Schutzraum« sein. So hätten wir erst einmal nur die Optionen gehabt, entweder die Party abzusagen (weil uns nur eine Tür zur Verfügung stand), ohne Notausgang zu machen (echt ungeil!) oder halt unsere Gartentür selber aufzumachen, wobei wir hätten befürchten müssen, dass dies für Hinterhaus und Supporterlis als Rechtfertigung für einen weiteren Angriff hätte herhalten können.

Zum Glück war die seit Jahrzehnten verbaute Tür zum Parkplatz leicht frei zu legen, sodass wir jetzt erst einmal wider einen entspannten Party Ein- und Ausgang haben!

Danke für nix! Nun kann an dem Beispiel sehr gut erkannt werden, in wie fern die Menschen vom Hinterhaus zu konstruktiven Kompromissen bereit sind – nämlich gar nicht.