Stellungnahme zum Konflikt im HC 159 e.V.


Wie viele schon mitbekommen haben dürften: Menschen aus dem Umfeld des AZ fanden es wichtig, dafür Sorge zu tragen, dass der Verein zukünftig nicht als Mittel zur formalisierten, staatsgetragenen Machtausübung genutzt werden kann. Generell nicht, und speziell gegen das AZ und die neue FLINTA WG nicht. 

Aber genau bei dieser Vereinsarbeit wurden schwerwiegende Fehler gemacht, die wir nicht hätten machen dürfen. Die dadurch entstandene weitere Eskalation hätte von uns vermieden werden können und müssen.

 Es wurde nicht mit-gedacht, dass diese Absicherung letztlich nicht notwendig und vieles daran falsch war; es wurde so ohne Not die Konfrontation angeheizt. 

Zum Beispiel auch dadurch, das die Tatsache nicht gesehen wurde, dass das Hinterhaus/Mittelhaus ein ebenso relevantes Interesse am Schutz vor formaler Machtausübung hat wie wir. 

 Wir möchten hier an dieser Stelle keine Vereins-Details offen legen, sind aber gerne bereit in persönlichen Gesprächen darüber zu reden.

Zur weiteren Transparenz (soweit dies in diesem Rahmen möglich ist) zitieren wir hier einen Teil aus einem Statement von der in der Vereinssache federführenden Person. Das ganze Statement wurde bislang persönlich an einige betroffene Personen aus dem HC 159 e.V. weitergereicht. 

 : „[…] passiert ist das, einerseits um den Verein als mögliche Waffe gegen das AZ zu neutralisieren. Nach den gemachten Erfahrungen in der ganzen Bäckerei fand und finde auch immer noch, dass eine Person wie […] in einer Position mit formaler Macht eine reale Gefahr darstellt, diese Macht auch tatsächlich einzusetzen, das heißt, für die Durchsetzung der eigenen Clique Herrschaftsansprüche auch auf staatliche Gewalt zurückzugreifen, also das AZ von den Bullen räumen zu lassen. Andererseits, weil ich in dem Verein als solchen nicht mehr sah und sehe, als eine (leider) notwendige Formalie in der leider ebenfalls notwendigen unvermeidlichen Interaktion mit Behörden. Also als etwas, das nichts zu tun haben sollte, mit der Art und Weise, wie Menschen real ihr (herrschaftsfreies) zusammenleben organisieren, aber zu funktionieren hat als Werkzeug in der Auseinandersetzung mit Behoehrden oder ähnlichem. Für mich war Klar (mit dem Verein) nichts weiter zu tun als das sicherzustellen, also niemals intern damit zu agieren. […] Es hätte mir jedoch auch klar sein müssen, dass im Hinausgehe ehrlich befürchtetet werden könnte, dass auch ich/wir die formale Macht in der gegenwärtigen Auseinandersetzung einsetzen könnten […] Das nicht bedacht zu haben ist einfach nur dumm, und soweit auch nicht zu rechtfertigen. Des weiteren ist klarzustellen, dass hier nicht das AZ gehandelt hat, […] Das sollte eine lediglich flankierende Maßnahme sein, […] Gesprochen wurde über die Notwendigkeit sich da gegen mögliche bergriff abzusichern, und gegenüber der Stadt, der GEMA etc. handlungsfähig zu sein, aber nicht im Detail, und so wie es dann passiert ist, hat es Menschen im AZ genauso vor den Kopf gestoßen, wie im Hinterhaus.“ weitere Infos oder die ganze Stellungnahme gerne auf Anfrage.